Wer sind wir?

Wir! Damit sind Nahida, Sarah, Lisa, Aylin, Anastasia, Cemal, Armando & Damir gemeint. Wir sind eine gemischte Gruppe die sich aus SchülerInnen der internationalen Klasse (PUG Monheim) und Gymnasiastinnen (OHG Monheim). Zusammen mit dem Dozenten Dominik Siebel sind wir die GründerInnen von weltretten.tv.

Unser Ziel ist es nicht länger die Augen vor Problemen, die ,auch wenn sie uns im Alltag nur indirekt begegnen, allgegenwertig sind, zu verschließen und unserer Unzufriedenheit mit vielen Bereichen der Welt Ausdruck zu verleihen.

Wir versuchen anderen, aber genauso gut uns selbst die Augen zu öffnen und suchen nach den Ursachen der Missstände und gucken inwiefern wir durch unser Verhalten, z.B. unser Konsumverhalten, einen Einfluss auf andere Bereiche der Welt haben.

Durchgeführt wird dieser Projektkurs indem die Idee zu weltretten.tv entstand von der Kunstschule Monheim am Rhein in Kooperation mit der PUG, dem OHG und dem SKFM.

Armando

Armando weltretten tv

Für mich ist Deutschland etwas ganz Neues. Es ist ganz anders als Serbien, das Land aus dem ich komme. Aber nicht nur das Land ist anders, sondern auch das Essen und vor allem die Menschen. Ihre Art, ihr Verhalten es ist alles ganz anders.

Am meisten vermisse ich jedoch meine Freunde. Ohne sie war es anfangs in Deutschland sehr schwierig. Ich kannte niemanden und wusste nicht wohin ich soll oder was ich in meiner Freizeit machen konnte. Mittlerweile habe ich zwar auch hier viele tolle Freunde gefunden, aber ich glaube, dass ich nie wieder so gute Freunde haben werde wie in Serbien. In ein paar Tagen bin ich seit zehn Monaten in Deutschland. Zum Glück wird mein Deutsch immer besser, sodass ich ab April nicht mehr die „internationale Klasse“ in der Schule, sondern die ganz normale neunte Klasse besuchen darf. Die Schule hier ist jedoch auch ganz anders, als die in Serbien. Die Lehrer sind viel strenger und man hat immer den ganzen Tag Schule. In Serbien ist es Woche für Woche anders. Mal hat man eine Woche nur nachmittags Unterricht und dafür dann die nächst Woche nur vormittags.

Außerdem gehen die Menschen in Deutschland respektvoller miteinander um. Das gefällt mir sehr gut. Ich vermisse Serbien, meine Heimat, aber das Leben in Deutschland ist besser.

Nahida

weltretten Tv Bild nahidaDie AfD spricht davon, dass weniger Anglizismen benutzt werden sollten, mehr deutsche Stücke an Theatern gespielt werden sollten, mehr deutsche Lieder gesungen werden sollten.

Immer wieder wird vom Deutsch sein gesprochen und von der „deutschen Leitkultur“.

Da habe auch ich mich gefragt, was denn Deutschland ausmacht? Ich bin zu keiner Liste gekommen, wie die AfD, worüber ich auch froh bin, denn ich glaube nicht das die Nationalität unsere Identität so sehr bestimmen sollte und ich will auch nicht andeuten, dass man in Nationalitäten denken sollte. Aber wenn man darüber nachdenkt, was Deutschland ausmachen könnte, ist es dann nicht die Verbundenheit zu Flucht und vor allem zur Ausgrenzung, die vor weniger als acht Jahrzehnten noch Deutsche, wie Bertholt Brecht und Willy Brandt, vertrieben hat?

Doch es geht nicht nur um die Ausgrenzung von Flüchtlingen. Durch die kontroversen Aussagen von einigen konservativen Politikern über die Flüchtlingsthematik ist jedoch total untergegangen, wie auch andere Menschen noch immer ausgegrenzt werden. Insgesamt ist die Gesellschaft, meiner Meinung nach, zwar aufgeschlossener gegenüber Menschen „anderer“ Sexualitäten als zuvor. Jedoch stellen sich viele Politiker immer noch gegen die Gleichgeschlechtlichen Ehe. Insgesamt werden wir also schon als gleich angesehen, die gleichen Recht werden uns aber trotzdem nicht eingeräumt. Warum scheint es denn immer noch so schwer, Menschen, die nicht heterosexuell sind, auf die gleiche Stufe wie Heterosexuelle zu stellen, indem man z.B. die Gleichgeschlechtlichen Ehe einführt? Sind denn nicht alle Menschen vor dem Gesetz gleich? Sehr wenige würden öffentlich sagen, dass sie in irgendeiner Weise homophob seien, aber auf die Frage, ob diese für die Gleichgeschlechtlichen Ehe seien, kriegt man sehr unterschiedliche Antworten. Kann man denn überhaupt der Meinung sein, dass Menschen jeder Sexualität den gleichen Wert haben, ohne ihnen auch die gleichen Rechte einzuräumen?

Mir kam es in letzter Zeit so vor, als seien wir alle nie unterschiedlicher gewesen, einfach aus dem Grund weil die „Andersartigkeit“ gerade ein so großes Thema ist und stark hervorgehoben wird. Dies hat sich jedoch geändert und das auch zufälligerweise während wir an diesem Projekt gearbeitet haben.

Als wir die Interviews für unser Projekt durchführen wollten, bin ich mit Sarah und Armando mit dem Bus zur Kunstschule gefahren. Wir saßen in einem Vierer und auch gegenüber von uns saßen zwei Erwachsene, eine Frau und ein Mann. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass beide über Flüchtlinge redeten und das auch nicht in dem besten Ton. Es ging darum, das Flüchtlinge finanziell viel zu viel erhalten würden, und das es unmöglich sei, diese zu integrieren, weil diese nun mal einfach nicht zu „uns“ passen würden. Innerlich war ich schon ziemlich schockiert darüber, was diese beiden Menschen für eine Meinung hatten. Doch dann ist mir erst die Ironie der Situation aufgefallen: Während die beiden über die „Andersartigkeit“ von Flüchtlingen sprachen, saß gegenüber von eben diesen zwei Menschen ein Flüchtling. Und keiner von beiden bemerkte dies im Geringsten. Dies hat mich etwas erkennen lassen:

Manchmal denkt man, wenn man Menschen aus der Ferne betrachtet, dass sie so anders seien als man selbst. Dabei bemerkt man eben diese „Andersartigkeit“ des Menschen nicht einmal wenn man neben diesem sitzt. Ich will hiermit nicht sagen, dass ich glaube es gäbe keine Unterschiede zwischen uns allen. Die gibt es und das finde ich auch gut so. Aber ich finde uns alle verbindet so viel mehr und wir alle sind doch irgendwo gleich, selbst wenn uns Sachen wie Sexualität, Nationalität, Religion oder Hautfarbe unterscheiden. Im Endeffekt trennen uns diese Unterschiede selbst dann nicht, wenn wir nebeneinander im Bus sitzen.

Anastasia

Anstasia Weltretten tvPersönlich finde ich, einen Projektkurs zu haben, der sich mit wichtigen Themen wie zum Beispiel Flüchtlinge und Umweltverschmutzung auseinander setzt, sehr gut. Denn solche Themen betreffen nicht nur unsere Politiker, Minister oder Präsidenten sondern jeden einzelnen Menschen auf dieser Welt. Wir alle sprechen davon, dass sich etwas ändern muss. Das die Menschheit ihre Lebensart umstellen muss und dass jeder einzelne etwas beitragen sollte. Jedoch sieht man nicht das sich wirklich etwas ändert. Nicht jeder achtet darauf den Müll richtig zu trennen. Oder bei Spazieren einen Mülleimer aufzusuchen anstatt das Trinkpäckchen oder Kaugummi in das Gebüsch zu werfen.

Denn alles hat einen Effekt auf unsere Umwelt. Tiere sterben aus weil wir Menschen Regenwälder abholzen um unseren Fensterrahmen oder Klodeckel zu erneuern. Zugegeben sind diese Sachen sehr nützlich aber sollten kein Tierleben ersetzten. Auch das Flüchtlingsproblem wird immer größer. Leider sind nur sehr wenige Menschen wirklich über das Thema aufgeklärt was die Situation nur noch verschlechtert. Es ist wichtig die Menschen wissen zu lassen wieso diese Menschen ihr Land, ihre Wohnung und ihre eigentliche Sicherheit verlassen haben nur um in unser Land zu kommen. Denn genau diese Sicherheit , die sie nicht mehr besitzen, zwingt sie dazu ihre Wohnung zu verlassen und mit leeren Händen nach der Sicherheit zu suchen. Sie hinterlassen ihr ganzes Hab-gut mit der Hoffnung irgendwo anders Glücklich zu werden. Je mehr beschied wüssten dass diese Menschen nicht hier sind um zum Beispiel gezielt Arbeitsplätze zu klauen, desto weniger Aufstände würde es geben und desto offener wären alle gegenüber einander was das zusammenleben um einiges Vereinfacht. Mich stört es wie einige Menschen sich laut beschweren das Flüchtlinge nicht in unser Land gehören. Aber wenn nicht wir ihnen helfen wer sonst ? Denn sie sind auch nur Menschen. Menschen die Glücklich sein wollen. Die die Freiheit spüren wollen und keine Angst haben wollen. Diese Menschen haben diese Art von Leben nicht ausgesucht. Niemand von uns würde sich in deren Lage versetzten wollen und alles was sie durchgemacht haben an unseren eigen Leib spüren wollen. Ich hoffe sehr dass sich alle mal Gedanken darüber machen wie es wäre an deren Stelle zu sein und sich nicht mehr wünschen dass die Flüchtlinge zurück geschickt werden.

 

Sarah

Sarah Weltretten tvFlüchtlinge. Dieses Wort ist nicht ohne Grund das Wort des Jahres 2015 geworden. Jeder begegnet ihm jeden Tag. In den Medien, der Politik und den Gesprächen der Menschen. Doch die Thematik kommt nicht alleine. Mit ihr kommen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und eine gewisse Ängstlichkeit in einigen Menschen. 
 
Doch woher kommt diese Ausgrenzung? Diese Frage ist wohl kaum zu beantworten. Eine Ursache könnte jedoch die Angst vor dem unbekannten sein, die in vielen Menschen existiert. Sie fürchten sich vor dem Fremden und der ungewohnten Situation. Diese Angst hat ihren Ursprung in der Unwissenheit vieler Menschen und den daraus resultierenden Vorurteilen. Man neigt dazu sich ein Bild von neuen Situationen und Menschen zu machen, wobei jedoch einige versuchen selber kaum in Kontakt mit dem „Fremden“ zu kommen, was zu dem übernehmen der verbreiteten Vorurteile führt. 
Es entstehen Gruppen zwischen denen möglichst wenig Kontakt besteht. Menschen werden ausgeschlossen und im schlimmsten Fall kommt es zu Unterdrückung und einer Spaltung in „gute“ und „schlechte“ Gruppen. 
 
Mit unserem Projekt versuchen wir unter anderem selber über unseren eigenen Tellerrand zu gucken. Ausgrenzung in jegliches Bereichen, egal ob es um Hautfarben, Religionen oder die Sexualität, geht ist die Folge von Unwissenheit und sollte in der heutigen Zeit keine Rolle mehr spielen.
 Wir alle sind Menschen, wir alle gehören zusammen.
-Sarah

Lisa

Lisa weltretten tvSamstagnachmittag in der Stadt. Man sieht ein schönes Oberteil, eine tolle Jeans. In der Umkleide betrachtet man sich im Spiegel, alles passt perfekt. Auch der Preis. An der Kasse wird der Einkauf bezahlt: 20 Euro. 20 Euro für ein T-Shirt und eine Jeans.

Diese Handlung ist für uns alltäglich, doch übersehen wir, dass diese für uns normale Handlung das Leben von anderen Menschen maßgeblich prägt. Wir sind froh über die günstigen Preise und greifen zu. Wir sehen das Objekt, das wir gekauft haben und das unser Leben bereichert. Die Rohstoffe und die Wertschöpfungskette werden nicht gesehen. Ebenso wie die Folgen die unser Konsum von günstig gekauften Produkten wie Kleidung mit sich bringt.

Wir übersehen oftmals, dass sich die Kleinbauern, die die Baumwolle für unsere Jeans ernten, keine Schutzkleidung leisten können um sich vor Pestiziden zu schützen. Wir übersehen, dass für die Produktion dieser Jeans etwa 8000 Liter Wasser verbraucht werden. Wir übersehen, dass Kinder unsere Jeans in Indien oder Bangladesch, für einen minimalen Lohn, zusammennähen um ihre Familie zu unterstützen und somit deren Existenz zu sichern. Wir übersehen, dass die Arbeiter elementarer Rechte und Chancen beraubt werden. Wir übersehen die Ausbeutung.

Durch unseren Konsum werden Arbeiter krank gemacht, Kinder werden mit Missbildungen geboren, sei es durch die Chemikalien bei der Produktion der günstigen Jeans, bei denen das Erbgut der Eltern erkrankt oder bei Atomkatastrophen, die durch unseren Energiebedarf ausgelöst werden. Menschen werden durch Niedriglöhne ausgebeutet. Die Umwelt wird durch Chemikalien und Pestizide geschädigt und zerstört. Auch durch Land Grabbing werden Bauern ausgebeutet. Unternehmen erwerben vor allem in Entwicklungsländern Agrarflächen. Auch hier liegt die Ursache bei unserem Konsum, Menschen verarmen und verhungern. Die meisten von uns wissen dies. Wir ändern nichts. Die meisten von uns ändern nichts, sondern es erfolgt weiterhin eine permanente Erhöhung des Bedarfs beziehungsweise der Nachfrage. Ebenso steigen unser Energieverbrauch und die Emissionen. Dazu kommt, dass wir auch kaufen, ohne die Dinge jedoch zu konsumieren. Wird die 20. Jeans im Schrank noch konsumiert? Für uns ist die Erwartung mittlerweile selbstverständlich, dass es von allem in kürzester Zeit immer mehr und immer billiger gibt. Aber kann das ewig so weitergehen?

„Wir können der Tatsache nicht ausweichen, dass jede einzelne Handlung, die wir tun, ihre Auswirkung auf das Ganze hat.“, sagte Albert Einstein. Der Kauf der Jeans am Samstagnachmittag prägt das (Über)leben vieler Menschen. Er beeinflusst auch unsere Umwelt. Alltägliche und doch so folgenreiche Entscheidungen wie „Fahre ich heute mit dem Auto oder dem Fahrrad? Nehme ich den fair gehandelten Kaffee oder den herkömmlichen?“ , haben fatale Auswirkungen auf das Ganze, auf unsere Welt, im ökologischen, ökonomischen und sozialen Sinne.

Unser Konsum ist zum Beispiel auch eine Ursache für die Flucht aus wirtschaftlichen Gründen. So werden die Märkte beispielsweise von Agrarsubventionen beeinflusst und durch die Überschussproduktion Europas verlieren lokale Produzenten ihr Einkommen. Die Menschen haben konsequenterweise keine Perspektiven und keine Chancen, sie sind aussichtslos. Wie verzweifelt muss ein Mensch sein um die Flucht aus seinem Land in Betracht zu ziehen, geschweige denn anzutreten? Er gibt alles auf um zu überleben, seine Heimat, seinen Besitz. Er hofft auf Hilfe in den Ländern, die einen großen Teil zu seiner Misere beigetragen haben.

Wieso kommt es dazu, dass wir unseren Wohlstand auf Kosten anderer Länder und Völker leben? Wieso kommt es so weit, dass Menschen solches Leid widerfährt, wenn man es verhindern könnte? Die Lösungen für diese Probleme suchen wir bei anderen. Wir zeigen mit dem Finger auf andere und sagen, sie sollen den Anfang machen. Wieso machen wir den Anfang nicht gemeinsam? Viele, die etwas verändern möchten, möchten trotzdem auf nichts verzichten. Sie ändern nur die Dinge, die sie in ihren Vorlieben nicht einschränken. Andere schieben die Verantwortung von sich weil sie sich sagen, es ist weit weg, was hab ich damit zu tun? Es mag weit weg sein, doch ist es trotzdem nah. Wir sind eine Welt, ein Ganzes. Jede einzelne Handlung hat Auswirkungen auf das Ganze, unsere Welt.

 

-Lisa

Aylin

Aylin Weltretten tvKonsum, Kapitalismus, Kriege, Gewalt, Flucht, Umwelt. Tag für Tag werden uns Probleme wie diese an den Kopf geworfen, durch Filme, Werbung, Nachrichten…meist werden wir selbst auch mit ihnen konfrontiert.

Jedoch tun wir etwas dagegen? Nein!

Entweder wir nehmen sie so hin und versuchen unser Leben an sie anzupassen oder wir suchen die Lösung bei anderen und erwarten von anderen diese zu lösen.

Tun wir als Individuen und Bewohner unserer Erde etwas gegen nationale oder sogar globale Probleme? Was können wir überhaupt tun? Sind sich die Menschen überhaupt bewusst, in was für einer Welt wir leben?

Diese Fragen stellen wir uns im Projektkurs und haben uns das Ziel gesetzt, die Probleme und verschiedene Gesichtspunkte zu verstehen, den Menschen die Probleme weiß zu machen und Erklärungen für Probleme zu finden oder sogar Lösungsansätze zu entwerfen.

Die Welt und unsere Zukunft zu verlieren ist nicht wie eine Wahl zu verlieren. Es ist mehr! Es bedeutet das Leben vieler Generationen, das Leben kommender Generationen und Spezies. Es bedeutet das Leben unserer Vor- und Nachfahren.

Gewässer, voll von Chemikalien und Müll.

Luft, voll von Chemikalien und Abgasen.

Ozonschicht, voll von Löchern.

Tag für Tag sterben Tierarten aus, unsere Artenvielfalt geht verloren.

Regenwälder werden gerodet für Übermaße von Konsumgütern.

Ist dies nötig?

Es wird ausgeraubt und ausgenutzt für Geld und Macht!

Regenwälder, viele Tier und Pflanzenarten, schöne, saubere Meere, manche Inseln oder Länderpartien sind für nächste Generationen, unsere Enkel oder nur noch Geschichte, die wir ihnen erzählen können.

All dies ist vor unseren Augen passiert und jetzt tun wir so, als ob wir all die Zeit der Welt und all die nötigen Lösungen haben:

Können wir die ausgestorbenen Tier- und Pflanzenarten zurückholen?

Können wir die Löcher in der Ozonschicht schließen?

Können wir unsere Luft von all den Chemikalien säubern?

Können wir die Kriege beenden?

Können wir den Hunger aus der Welt schaffen?

Können wir aufhören zu verschwenden?

Können wir den Menschen beibringen zu teilen?

Können wir den Menschen Frieden schenken?

Können wir den Bauern ihre von Großkonzernen ausgeraubten Felder wieder geben?

Können wir unschuldige Kriegsopfer ihren Familien zurückbringen?

Können wir Flüchtenden ihr Zuhause wiedergeben?

Schon ganz früh wird uns beigebracht, wie wir uns in unserem Leben verhalten sollen.

Wir sollen teilen, Menschen respektieren, anderen helfen, nicht geizig sein, unseren Müll und Schmutz aufräumen.

Wieso tun wir es trotzdem, wieso tun es die Leute, die es uns verbieten selber?

Kindern wird von ihren Eltern versprochen, dass alles gut wird, dass sie sie beschützen.

Jedoch wird nichts anderes getan, als ihre zukünftige Welt, ihr zukünftiges Leben zu verschlechtern, sogar zu zerstören.

Bitte, lasst uns doch tun was wir versprechen!

Dominik

Dominik weltretten tvSeid ich denken kann, interessieren mich Orte an denen Menschen einander begegnen und gemeinsam versuchen sich die Welt nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Mit dem“Institut für Weltgestaltung“ und zuvor mit „Mühlenkampf“ hoffe ich zwei solche Handlungsräume initiiert zu haben. Mit meinen Filmen und Kunsprojekten möchte ich dazu beizutragen, dass solche Orte wahrscheinlicher werden. Ich freue mich sehr, dass die Kunst-Schule Monheim mir ermöglicht mit dieser interessanten Gruppe Filme zu machen.